In Markgrafneusiedl soll eine riesige Deponie für Bodenaushub und Baurestmassen entstehen. Die Bevölkerung steht diesem Projekt kritisch gegenüber. Anlässlich der bevorstehenden Verhandlung am 15. Juli 2015 nimmt LAbg. René Lobner zu dem Mega-Projekt Marchfeldkogel Stellung. „Das Thema der Großdeponie lässt ja seit Wochen und Monaten die Wogen hoch gehen", so der Landtagsabgeordnete. „Gesundheit ist ein heikles Thema und deshalb habe ich vollstes Verständnis für die Bevölkerung, die diesem Projekt kritisch gegenüber steht.“ Lobner vertritt die Meinung, dass ein Projekt, das über mehrere Jahrzehnte geplant ist und die Region auch nachhaltig verändern könnte, mit besonderer Vorsicht und Transparenz angegangen werden muss. „Wir alle tragen Verantwortung für unsere nächsten Generationen, dessen müssen wir uns bewusst sein“, so der Landtagsabgeordnete. „Die Ängste der Bevölkerung müssen ernst genommen werden und alle Faktoren wie Standortwahl, Verkehrsbelastung, Gesundheitsgefährdung durch zusätzliche Feinstaubbelastung und so weiter genau analysiert werden.“ Für Lobner ist besonders wichtig, dass das Projekt Marchfeldkogel nicht zu einem Präzedenzfall wird. „Gegner des Projektes warnen bereits vor möglichen Nachahmern dieser Großdeponie in unserer Region“, so Landtagsabgeordneter Rene Lobner. „Auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns als Region (Marev) gerade geschlossen für die NÖ Landesausstellung 2021 bemühen, und das Marchfeld in all seiner Vielfalt und Schönheit zukunftsfit machen wollen, stehe ich dem Megaprojekt sehr skeptisch gegenüber.“
Projekt Marchfeldkogel - Sorgen der Bevölkerung müssen ernst genommen werden
Landtagsabgeordneter Lobner steht dem Megaprojekt skeptisch gegenüber
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